Neubau Bahnhofsgebäude Bünde (Westf)

Mit dem Neubau des Bahnhofsgebäudes für die Stadt Bünde entsteht in zentraler Lage ein Haus mit hohem Wiedererkennungswert. Das eingeschossige Gebäude mit der charakteristischen Dachstruktur fügt sich selbstbewusst in der heterogenen Umgebung ein; er wird sicher auf dem Grundstück platziert. Die mit unterschiedlichen Radien gestalteten Halbtonnen des Daches erzeugen ein innen- wie außenräumlich spannendes Erscheinungsbild mit hohem Widererkennungswert.

Die nachhaltige Struktur des Neubaus, ein Holztragwerk auf Stahlbetonstützen stellt eine angemessene Antwort dar auf die Frage der nachhaltigen, wirtschaftlichen Bauweise und bietet ein hohes Maß an räumlicher Flexibilität (auch für mögliche künftige Veränderungen).

Mit diesem gestalterisch räumlichen Potential versteht sich der Neubau auch als Impulsgeber für eine Weiterentwicklung des Areals im Bereich des Bahnhofs und des angrenzenden ZOB mit Mobilitätspunkt.

Mobilitätspunkte Leinfelden-Echterdingen

Mobilitätspunkte bilden die Plattform zur Verknüpfung von unterschiedlichen Wegeketten und Fortbewegungssystemen im städtischen Kontext. Wir entwickeln dafür ein klares, geometrisch signifikantes räumliches Objekt mit hohem Wiedererkennungswert – das sogenannte Raum-Modul besteht in seiner Grundtypologie aus den 3 Elementen Bodenplatte, Wand- und Dachelement. Dach- und Wandsegment bilden einen räumlichen Winkel, der über die Bodenplatte eine eindeutige Verortung im Raum erfährt.
Das Raum-Modul definiert den Ort und öffnet sich zum jeweiligen Programm – es entsteht damit eine eindeutige Orientierung und Zuordnung zur jeweiligen Nutzung. Mehrere Module spannen einen Raum zwischen den Nutzungen auf. Je nach Anordnung entstehen so Zonen mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten. Das Raum – Modul wird auf einem orthogonalen Grundraster von 1,80mx1,80m entwickelt und ist in alle Richtungen erweiterbar. Das Grundraster erlaubt dabei eine freie, flexible Anordnung der Module im System. Typologisch können sowohl lineare als auch Kompakte Organisationsstrukturen erzeugt werden. Eine lineare Organisation ermöglicht u.a. die Bespielung von länglichen, schmalen Grundstücken, während sich mit der kompakten Variante eine hohe Dichte an einem Ort erzeugen lässt.
Die Signifikanz des Raum Moduls spiegelt sich auch in der Materialisierung wieder. Der räumliche Winkel wird mit messing-farbenen Metallpanelen verkleidet und durch eine segmentierte Bodenplatte in Ortbeton ergänzt.
So entsteht ein wertiges, klares Stadtmöbel mit hohem Wiedererkennungswert und hoher Flexibilität im städtischen Kontext der Stadt Leinfelden-Echterdingen.

Rathaus Korbach

Aus der baulichen Tradition und dem Kontext der Altstadt von Korbach wird ein kompakter Baukörper entwickelt, dessen Kubatur die bestehenden Silhouetten der Nachbargebäude aufnimmt und diese modern interpretiert.
Das Neue Rathaus wird aus zwei schmalen, länglichen Baukörpern mit Satteldachform entwickelt, deren Lage und Höhenentwicklung sich aus dem umgebenden Stadtraum ableitet. Diese zwei Gebäude verschneiden sich miteinander und bilden so ein Scharnier, das gebäudetypologisch als Erschließungs- und Verteilerzone im Gebäude fungiert.
Ganz bewusst wird das Alte Rathaus baulich freigestellt und somit wieder zum wichtigsten Gebäude am Platz. Der Neubau erhält einen sicheren Platz auf dem Grundstück, es entstehen im Bereich des neuen Ensembles öffentlichen Plätze, die die Gebäude umspielen. Dabei bilden das Alte und das Neue Rathaus eine bauliche Flucht und erzeugen so den nötigen Abstand zur parallel verlaufenden Prof. Kümmell Straße.

Wohnquartier Rodgau

„Wohnen im Park“– unter diesem Arbeitstitel haben wir einen spannenden Beitrag beim Realisierungswettbewerb für ein neues Wohnquartier in Rodgau bei Frankfurt eingereicht.
Wir entwickeln dabei entlang der Dudenhöfer Straße zwei kompakte Baukörper mit je drei Vollgeschossen und Staffelgeschoss und platzieren diese unter Berücksichtigung des vorhandenen Baumbestands sicher auf dem Grundstück. Eingebettet in die grüne Umgebung entstehen so insgesamt 30 Wohnungen mit 1,5-4 Zimmer Wohnungen, klaren Grundrissen, guter Orientierung und hoher gestalterischer und räumlicher Qualität.

Circus Hotel Berlin

Wir freuen uns über den 3. Preis im Realisierungswettbewerb für die Eingangsgestaltung des Circus Hotel in Berlin! Unser Konzept definiert den Haupteingang über ein neues Vordach als räumliches Element, welches sich aus der Fassade heraus in den Eingangsbereich hinein entwickelt. Die perforierte metallische Haut ermöglicht ein spannendes Lichtspiel bei Tag und bei Nacht.

Städtische Bibliothek Heidenheim

Ein sich dreidimensional durch das Gebäude erstreckender Kommunikations- und Aufenthaltsraum bildet die zentrale Entwurfsidee der Städtischen Bibliothek in Heidenheim ab. Das sogenannte vertikale Foyer dient als zentrale Anlaufstelle und als Ort der Orientierung im Gebäude. Die verschiedenen Themenbereiche der Bibliothek gehen fließend in diesen Raum über und werden thematisch inszeniert. Ein funktionales Rückgrat mit Archivflächen und Büroräumen legt sich als Spange vor den dreigeschossigen Bibliotheksbereich. Dieser öffnet sich zum Foyer und nach Osten in den angrenzenden Stadtpark.

Saladin Eck Darmstadt

„Neufert reloaded: Wirkt mit seinen dunkel gebrannten, expressiv geschichteten Klinkerfassaden wie der kleine Bruder des Ledigenwohnheims auf der Mathildenhöhe. Gut platzierte Kuben, sensibler Umgang mit dem Ort.“ (Echo-online.de)

Rock´n Popmuseum Gronau

Auszug aus dem Protokoll des Preisgerichts: „Der Entwurf zeichnet sich durch ein betontes Raumzentrum aus, das eine starke Anziehungskraft auf die Ausstellungsbesucher ausüben kann. Das zentrale Element der Konzeption stellt der dominante Gitarrenhals dar. Er bietet inhaltlich ein großes Potenzial. Die Besucher erhalten die Möglichkeit, Musikhighlights unterschiedlicher Stilrichtungen auszuwählen. Der Gitarrenhals als Basiselement kann grundsätzlich auf unterschiedliche Weise medial bespielt werden und verleiht dem Konzept einen ganz individuellen besonderen Charakter. Die zentrale Installation wird durch ein Lichtband oberhalb des überdimensionierten Gitarrenhalses akzentuiert. Die Präsentation der Chronologie erfolgt in sogenannten Themenräume. Die Themenwände entwickeln sich von der Decke herunter, zwischen Boden und abgehängten Modulwänden bleibt ein etwa kniehoher Abstand. Damit lässt sich eine Zonierung erreichen, ohne den offenen Raumeindruck zu beeinträchtigen.“

Tripod Roth

Schöne Nachrichten aus Roth – unser Beitrag das Gestaltungskonzept für den „Walk of Triathlon“ in Roth wurde als einer der Finalisten ausgewählt – wir freuen uns sehr darüber! Die 3 Teildiziplinen des Triathlon Schwimmen, Radfahren und Laufen werden in eine räumliche lineare Geometrie übersetzt, deren einzelne Stränge zu einer markanten Skulptur in verschiedenen Ausprägungen zusammenwachsen.

Wohnquartier Egginger Weg Ulm

Basierend auf einer kreisrunden Grundgeometrie entwickeln wir rechtwinklige Grundrisstypen mit hohen innenräumlichen Qualitäten und schönen Innen-Außenraumbezügen. Die Gebäude zeichnen sich durch einen modularen Aufbau vom zentralen Kern über die innenliegende Nebenzonenspange hin zu den offenen, gut proportionierten Aufenthaltsräumen aus.